Tipps & Tricks Teil 2: Management-Entscheidungen: Fachliches und / oder persönliches Know-how

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Viele Experten und Statistiken schreiben bereits heute über den bald bevorstehenden „Fachkräfte“mangel. Nun ja, wer braucht schon Personal mit dem in der Regel geforderten Know-how, stelle ich mir an dieser Stelle als zynische, stereotype und zugleich rhetorische Frage!? Die meisten Arbeitsbeendigungen (hier inbegriffen sind die unterschiedlichsten Formen wie einvernehmliche Auflösung, vorzeitiger Austritt, Entlassung) sind doch eher auf interpersonelle Probleme zurückzuführen, wenn man ganz kritisch zurückblickt. Warum fängt die Branche also nicht endlich an, den Schwerpunkt nicht auf das fachliche Know-how ausschließlich zu setzen, sondern durch persönliche Entfaltung und durch Erlangung von Know-how im Umgang miteinander (MitarbeiterIn – Gast, MitarbeiterIn –KollegenInnen und MitarbeiterIn – UnternehmerIn) den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb auszubauen. Kann ein(e) potenzielle(r) MitarbeiterIn das PMS oder den POS nicht aus dem Effeff, so ist dies in nur wenigen Zügen eindeutig vermittelbar. Auch das entsprechende Know-how über unsere Produkte im Gastgewerbe ist ohne große Hürden erlernbar, nicht umsonst sind die Markteintrittsbarieren im Gastgewerbe fast Null und jeder kann sich das notwendige fachliche Know-how auf meist einfachste Art und Weise zulegen. Wie bereits angedeutet, der Unterschied in der Dienstleistungserbringung, wie in der Hotellerie und Gastronomie, liegt schon lange nicht mehr, falls er jemals dort gelegen hat, in der fachlichen Dimension. Was macht also den Unterschied? Ist es nicht die eigene Reife durch die persönliche Entfaltung und der persönliche Umgang mit dem Gast, mit den KollegenInnen und UnternehmerIn? Im Bereich der persönlichen Entfaltung und des Erlangens von Know-how im Umgang miteinander setzt das Coaching mit verschiedenen Konzepten und Techniken die entscheidenden Impulse. Es gibt zahlreiche Konzepte, unter anderen Discovery of Natural Latent Abilities, Insights MDI®, Myers-Briggs-Typenindikator, Structogram, Herrmann Brain Dominance Instrument HBDI™, Team Management Profil, LIFo-Methode® und das Enneagramm.

Das Enneagramm, als eines der ältesten Persönlichkeitsmodelle, weist in der praktischen Anwendung mitunter die größte Verbreitung auf. Es ist für Anwender und Angewandte äußerst sympathisch, da auf positive oder negative Wertungen innerhalb des Enneagramms verzichtet wird. Es hilft dabei, wichtige Fragen zur eigenen Persönlichkeit und damit auch im Umgang im Miteinander zu verstehen und zu optimieren.

> Wissen Sie, was Ihre entscheidenden Persönlichkeitsmerkmale sind?
> Wissen Sie, wie Sie Ihre entscheidenden Persönlichkeitsmerkmale entwickeln können?
> Wissen Sie, wie Sie auf Gäste, KollegenInnen und den / die UnternehmerIn wirken?
> Wissen Sie, wie Sie Ihr Wirken auf Ihr Umfeld, auch das private Umfeld mit Ihren Freunden und Ihrer Familie, positiv entwickeln können?

Ich bin mir nicht sicher, wie Sie diese Frage beantworten. Ich bin mir jedoch sicher, dass Sie das fachliche Know-how nicht mehr ausschließlich erfolgreich bleiben lässt oder machen wird. Das Enneagramm gruppiert Menschen in sogenannte neun Verhaltensmuster ein und versucht logische Erklärungen für typisches Verhaltensweisen zu finden: was wird vermieden, was verleitet, wie wird vermieden, was sind sogenannte Schwächen, was sind Sackgassen in der Persönlichkeitsentwicklung, was wirkt ausgleichend, was sind Stärken, wie ist das Kommunikationsgemüt, … In letzter Konsequenz, ungeachtet für welches Konzept man sich entscheidet, kann, durch das Bewusstsein der eigenen Persönlichkeitsmerkmale und der Persönlichkeitsmerkmale der anderen, die Dynamik der eigenen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung als MitarbeiterIn, UnternehmerIn, Freund und / oder Familie mitunter künftig noch massiver beeinflusst werden.

(Euer) Blog(ger)

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